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Aus dem
Takt gekommen

Schilddrüsenunterfunktion

Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse (lateinisch: Hypothyreose) bildet die Schilddrüse zu wenige oder keine Schilddrüsenhormone T3 und T4. Es gibt verschiedene Ursachen für eine Unterfunktion der Schilddrüse. So kann sie als Folge einer Schilddrüsenentzündung, aber auch nach einer Schilddrüsenoperation auftreten.

Die Schilddrüsenhormone T3 und T4 haben einen großen Einfluss auf den menschlichen Körper. Ihr Fehlen bei einer Schilddrüsenunterfunktion wirkt sich auf die unterschiedlichsten Organe und Vorgänge und damit auf die gesamte Leistungsfähigkeit des Körpers aus.

Einfluss von Schilddrüsenhormonen auf den Körper

Mögliche klinische Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion

Haut, Haare, Nägel
  • Haarausfall
  • trockene, blasse Haut
  • brüchige Nägel
Psyche und Persönlichkeit
  • allgemeines Desinteresse
  • Antriebsmangel / Müdigkeit
  • depressive Stimmungslage
  • Konzentrationsschwäche
Herz und Kreislauf
  • sinkende Herzleistung
  • verlangsamter Pulsschlag
  • Blutdruck: Erhöhung des oberen (systolischen) und unteren (diastolischen) Wertes
  • Anfälle von Angina Pectoris (d.h. herzbedingtem Brustschmerz)
  • steigende Thromboseneigung
Magen und Darm
  • Verstopfung
  • Gewichtszunahme
Sexualität
  • Libidoverlust
  • Potenzschwäche
  • Abnahme der Fruchtbarkeit
  • Fehlgeburten
Nerven und Muskeln
  • muskuläre Schwäche, Kraftlosigkeit und Schmerzen
  • Bewegungen/Reflexe verlangsamt
  • Störungen im Bereich der Sinnesorgane
Stoffwechsel
  • Kälteempfindlichkeit
  • Erhöhung der Fettwerte im Blut
  • verminderte Schweißbildung
Weitere Symptome
  • tiefe Stimme
  • verlangsamte Sprache
  • Schwellung des Gesichtes und der Augenlider

Die Schilddrüsenunterfunktion im Rahmen der Radiojodtherapie

Auch im Rahmen einer Ablation (Radiojodtherapie) nach der Entfernung der Schilddrüse kann es zu einer Unterfunktion kommen. Nach der erfolgten Schilddrüsenoperation bleibt meist Schilddrüsenrestgewebe zurück, das dann mit radioaktivem Jod entfernt werden muss. Für eine erfolgreiche Therapie müssen die Schilddrüsenzellen „jodhungrig“ gemacht werden. Dafür ist ein ausreichend hoher Spiegel des Schilddrüsen-stimulierenden Hormons TSH nötig.

Der Anstieg des TSH-Spiegels kann über zwei Wege erreicht werden: Durch die Gabe von rhTSH (rekombinantes humanes TSH), einem biotechnologisch hergestellten Ersatz des natürlichen TSH, kann der TSH-Spiegel kurzfristig erhöht werden. Bei dieser Therapieform erfolgt die Gabe von Schilddrüsenhormontabletten direkt nach der OP und die unangenehmen Begleiterscheinungen einer Schilddrüsenunterfunktion werden vermieden. 

Bei der zweiten Methode werden nach der Schilddrüsenoperation keine Schilddrüsenhormone gegeben (Hormonentzug) und somit der Zustand einer massiven Schilddrüsenunterfunktion herbeigeführt. Der Körper bemerkt dabei, dass ihm Schilddrüsenhormone fehlen, und schüttet verstärkt TSH aus. Während der ca. zwei bis sechs Wochen andauernden Schilddrüsen-Unterfunktion fühlen sich viele Patienten antriebslos und matt, erleiden Müdigkeitsanfälle, kämpfen mit Depressionen, Gedächtnis- und Konzentrationsminderungen.

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