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Heiß oder kalt?

Heiße und kalte Knoten

Bei der Szintigrafie, einem bildgebenden Verfahren der nuklearmedizinischen Diagnostik, werden mögliche Knoten nach der Aufnahme von radioaktiven Stoffen mit einer sogenannten Gamma-Kamera sichtbar gemacht.

Im Szintigramm – dem dabei entstandenen Bild – werden diese Knoten in unterschiedlichen Färbungen dargestellt. Die Färbung gibt Aufschluss darüber, ob es sich um sogenannte heiße oder kalte Knoten handelt.

Heiße Knoten

Szintigramm heißer Knoten

Knoten, die im Szintigramm rot oder gelb erscheinen, sind heiße Knoten. Die intensive Färbung bedeutet, dass der Knoten viel radioaktives Technetium (ein Radiopharmakon, das zur Bildgebung benutzt wird) gespeichert hat und sehr aktiv ist. Man kann hierbei in fast allen Fällen davon ausgehen, dass diese sogenannten heißen Knoten gutartig (Adenom) und keine Krebsgeschwülste (Karzinom) sind. Trotzdem signalisiert der heiße Knoten im Szintigramm, dass im Körper etwas vorgeht, das beobachtet und gegebenenfalls behandelt werden muss.

Kalte Knoten

Szintigramm kalter Knoten (im Bild links)

Sind die Knoten in der Darstellung des Szintigramms grün oder blau eingefärbt oder haben fast gar keine Farbe, handelt es sich um kalte Knoten. Das sind Bereiche, die wenig radioaktives Technetium angereichert haben und somit vermutlich keine Schilddrüsenhormone produzieren.

Diese Bereiche sind nicht in der Lage, wie normales Schilddrüsengewebe Jod aufzunehmen und Schilddrüsenhormone zu produzieren. Häufig handelt es sich hierbei einfach um vernarbtes Gewebe, eine Entzündung oder eine Zyste. Dennoch sind kalte Knoten verdächtig, denn es könnte sich um ein Schilddrüsenkarzinom handeln. Um eine sichere Diagnose zu erstellen, werden kalte Knoten genauer untersucht. Eine Feinnadelbiopsie, bei der aus der Schilddrüse entnommene Zellen mikroskopisch untersucht werden, kann weiteren Aufschluss über eine mögliche Bösartigkeit des Knotens geben.

Wenn nicht sicher festzustellen ist, ob der oder die Knoten gutartig sind, werden sie meistens vorsichtshalber operativ entfernt. Noch während der Operation kann eine Gewebeprobe entnommen werden und innerhalb von zwanzig Minuten ein klärender Test erfolgen – dies ist der sogenannte Schnellschnitt. Mit der darauf basierenden Diagnose wird entschieden, ob bei der Operation lediglich die Knoten entfernt werden müssen, bzw. ein Schilddrüsenteil oder – wie in den meisten Fällen – die gesamte Schilddrüse.

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